Demokratie unter Druck
Die aktuellen Umfragen zeichnen ein deutliches Bild: Wahlsiege rechtspopulistischer Parteien bei den kommenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern im September erscheinen ebenso möglich wie ein Erfolg bei der französischen Präsidentschaftswahl 2027. Weder Vetternwirtschaft und Finanzskandale noch die öffentliche Debatte über ein mögliches Parteiverbot scheinen den Aufstieg der Rechtsextremisten bislang nennenswert bremsen zu können. Auch strategische Abgrenzungsversuche wie die sogenannte „Brandmauer“ haben bisher keine nachhaltige Wirkung gezeigt.
Was tun, wenn die Ergebnisse von demokratischen und fairen Wahlen dazu führen, dass Wahlsieger die demokratische Grundordnung (Grundrechte, Rechtsstaat, Medien) in Frage stellen und zu einer nationalistischen Rückabwicklung der europäischen Integration führen? Wie können die Parteien der politischen Mitte dem Erstarken von Rechtspopulismus und Nationalismus wirksam und langfristig begegnen?
Was tun, wenn die Ergebnisse von demokratischen und fairen Wahlen dazu führen, dass Wahlsieger die demokratische Grundordnung (Grundrechte, Rechtsstaat, Medien) in Frage stellen und zu einer nationalistischen Rückabwicklung der europäischen Integration führen? Wie können die Parteien der politischen Mitte dem Erstarken von Rechtspopulismus und Nationalismus wirksam und langfristig begegnen?
Zeit
Dienstag, 28.04.26 - 18:15 Uhr
- 19:30 Uhr
Veranstaltungsformat
Diskussion
Themengebiet
Podium
Referierende
Julien Talpin (Lille), Prof. Benjamin Höhne (TU Chemnitz), Sebastian Enskat (Wien), Moderation: Andreas Noll (Deutschlandfunk)
Zielgruppen
Alle Interessierten
Sprachen
d/f
Ort
online
Reservierung
nicht erforderlich
Link zu Anmeldung/Ticket
Weitere Informationen
Veranstalter
Institut français Bonn, Konrad-Adenauer-Stiftung, CERC
Kontakt